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Newsletter 


02 / 2020

In dieser Ausgabe

Hallo zusammen, 


während ich diesen Newsletter zusammengestellt habe, liefen gleich zwei Newsticker heiß:
Die Ausbreitung des Corona-Virus mag man noch als höhere Gewalt einstufen.
Dagegen sind der Krieg in Nordsyrien und der Missbrauch von Flüchtlingen als Druckmittel eindeutig menschengemacht.

Das Gute daran: Was von Menschen gemacht wurde, kann auch von Menschen geändert werden. 

Ohne die Unfähigkeit der Europäer, sich auf ihre Werte zu besinnen und einen fairen Teil der Flüchtlinge menschenwürdig aufzunehmen, hätte die Situation sich nicht so aufheizen können.
Wieder einmal stehen wir jetzt ganz überraschend vor der Tatsache, dass Europa nur einen Katzensprung vom Rest der Welt entfernt ist und ein völliges Abschotten nicht gelingen kann - was übrigens auch für das Corona-Virus galt.

Ein wirksames Mittel gegen illegale Migration sind legale Migrationswege. Es ist höchste Zeit, diese auch für Flüchtlinge wieder auszuweiten. Hören wir also nicht auf, die Politiker in Bund und Land darauf hinzuweisen, dass viele Kommunen - so wie Bonn - aufnahmebereit sind.

Viele Grüße
Sabine Kaldorf


Einladung zur Frühlings-Suppe 

Unsere Koordinatorinnen Nadja Müller de Ossio und Jana Gigl laden alle Freiwilligen der Flüchtlingshilfe Bonn zur Frühlings-Suppe ein. 

Das Dankeschön für andauerndes ehrenamliches Engagement bietet gleichzeitig die Gelegenheit zu sehen, wie viele immer noch aktiv sind, und wenigstens einige davon besser kennen zu lernen.

Mehr dazu hier.

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Flüchtlinge auf den griechischen Inseln

"Wir tun nichts, solange die anderen nichts tun,
damit die anderen nicht meinen, sie bräuchten nichts zu tun" - 
unter diesem Motto spielen die EU-Staaten seit Jahren Mikado.

Dass dies insbesondere auf einigen griechischen Inseln zu Zuständen geführt hat, die mit Menschenwürde nichts mehr zu tun haben, wird demgegenüber offensichtlich als zweitrangig betrachtet. Aus der Vielzahl der Berichte hier ein Ausschnitt:
Wenn Deutschland alle diese Menschen im vergangenen Jahr aufgenommen hätte, wäre die Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen immer noch nicht erreicht gewesen. 

Relocation aus Griechenland ist das Gebot der Stunde!

Dies umso mehr, als nur die planmäßige Belegung der Lager es erlaubt, effiziente Prozesse für die steigende Zahl der Neuankömmlinge zu etablieren.

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Atlas über Migration, Integration und Asyl 2019

Einmal im Jahr bereitet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seine Statistiken graphisch als "Atlas" auf. 

Viele dieser Daten beziehen sich auf die eigene Arbeit, aber es sind auch viele zitierfähige Fakten dabei.

Die PDF-Datei steht hier zum Download bereit.

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Virtuelles Migrationsmuseum

Das Virtuelle Migrationsmuseum veranschaulicht das Thema Migration in 3D.

Die Besucher*innen des Museums bewegen sich durch eine fiktive Stadtlandschaft, in der sie Gebäude mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten betreten und erkunden können. In den unterschiedlichen Gebäuden können die Besucher*innen sich über verschiedene Themen wie Arbeit, Kultur oder Bildung informieren, die mit Gegenständen aus der DOMiD-Sammlung veranschaulicht werden.

Darüber hinaus reisen sie durch die Zeit, indem sie zwischen drei Epochen wechseln können.

Um sich die Sammlung ansehen zu können, muss man ein kostenloses Programm auf dem eigenen Rechner installieren.

Zu mehr Informationen und zum Download geht es hier.

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Termine

03.-24.03.2020 "Starke Kinder! – Weiterleben nach der Flucht“

19.03.2020       "Tod, Trauer und Abschiednahme im Islam“            



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Andere lokale Seiten zu Flüchtlingen                                        

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